Sportredaktor

Mai 2001 – Dezember 2002

Als Student hatte ich mich ein bisschen bekannt und vielleicht auch beliebt gemacht – beliebt genug, um vom Oltner Tagblatt als Vollzeit-Sportredaktor angeheuert zu werden.

Mitte 20 begann ich eine Vollzeitstelle als Sportredaktor in Olten. Neues Umfeld, altes Handwerk. Für mich war diese Stelle auch die Gelegenheit, mein Englisch-Studium abzubrechen und das Erlernte im Journalistik-Nebenfach auch in der Arbeitswelt einzubringen.

Es war schwieriger als angenommen. Ich trat in einer unterbesetzten Redaktion ein schweres Erbe in einem ungünstigen Zeitpunkt für einen Neuling an. Vor allen Dingen aber kristallisierte sich heraus: Ich wollte gar nie Sportjournalist werden. Ich war es geworden, weil ich Sport machte und schreiben konnte. Als freier Journalist war das einfacher als in einer Vollzeitstelle. 

Aber die Hektik an den Abschlussdiensten machte Spass. Und Wochenpläne entwerfen, Seiten gestalten und füllen und mit den Fotografen zusammenzuarbeiten, waren immer schöne Tätigkeiten.