Kommunikation & Fundraising

Als Verantwortlicher für Kommunikation und Fundraising habe ich von März 2018 bis September 2019 bei IAMANEH SCHWEIZ gearbeitet: Entwicklungszusammenarbeit, Mailings für Spendengewinnung und neue Wege der Kommunikation.

Als Verantwortlicher Kommunikation & Fundraising lernte ich letztere Disziplin besser kennen. Eine Organisation für Entwicklungszusammenarbeit muss ihre Projekte und Visionen präsentieren, aber auch Geschichten aus den Zielländern weitergeben. Ziel ist, eine Öffentlichkeit auf dringende Themen aufmerksam zu machen, aber auch das Interesse jener Menschen in der Schweiz erreichen, die mit einer Spende etwas bewegen wollen.

Auch hier konnte ich Fotografie als Neuerung einbringen, wie schon bei den Grünen Schweiz. Ganz neu hingegen war die Produktion eines kleinen Videos, mit dem die Projektverantwortlichen von IAMANEH, die Geschäftsführerin und ein Sozialarbeiter einer Partnerorganisation ihre Highlights des Jahres 2018 beschrieben.

Redaktor, Grüne Partei Schweiz

November 2013 – September 2016

In den drei Jahren bei den Grünen Schweiz habe ich drei Sachen entdeckt: Politische Kommunikation, professionelle Organisationsstrukturen, und die Politik der Grünen.

Als Redaktor war ich eine Schaltstelle für die fast gänzliche Kommunikation der Bundeshausfraktion nach aussen. Vor allen Dingen war ich für die Website und ihre Inhalte, die Medienmitteilungen und Newsletters sowie das vierteljährliche Mitgliederorgan «greenfo» verantwortlich. Für diese drei Arbeitsbereiche sicherte und koordinierte ich auch die Prozesse und Abläufe: Von der Botschaft zum professionellen Text in zwei Sprachen, auf allen Kanälen, gegebenenfalls mit Bild.

Ausserdem entwickelte ich mich in der Fotografie und Bildbearbeitung weiter, zeichnete mit der Einführung des neuen Corporate Designs die Templates für Medienmitteilungen und Newsletters – Templates, die das Sekretariat nach vier Jahren immer noch benutzt. Ich bekam Einblick in ein cleveres Wissensmanagement-System und lernte den technischen Umgang mit Datenbanken für den gruppenspezifischen Versand unserer verschiedenen Newsletters.

Es war die beruflich mit Abstand wichtigste und lehrreichste Zeit, die härteste, aber auch die schönste, die mich rundum erfüllte.

Selbstständiger Webmaster und Texter

2007 – heute

In der Zeit nach dem Erdrutsch in den Lokalmedien studierte ich Soziologie und Politik. Das Studium finanzierte ich mir teilweise mit Websites und verschiedenen Textarbeiten.

Einige Websites entstanden mit meinem Mitwirken. Ein eigenes Projekt erntete durchaus Erfolg: www.fussballnetz.ch, ein Portal für Regionalfussball, hat monatlich über 15'000 Zugriffe. Das Projekt entstand 2009 und ist mehrmals neu lanciert worden. Weiter machte ich Websites für Fussballvereine, Bars, Einzelfirmen, Künstlerinnen.

Neben Websites lieferte ich verschiedene Textarbeiten. Darunter fällt die Englisch-Übersetzung der Website des Instituts für Rechtsmedizin Bern. Detail am Rande: Der Slogan «Klarheit schaffen – in jedem Fall» stammt von mir. 

Freelancer in einer Ideenfabrik und in Lokalmedien

2003 – 2005

In der Ideenfabrik Brainstore bekam ich Gelegenheit, Neues auszuprobieren und zu lernen. Es sollte eine dauerhafte, vielseitige Bindung daraus entstehen. Dieses vielseitige Engagement ergänzte mein Pensum als freier Mitarbeiter des Oltner Tagblatts und der Solothurner Zeitung.

2003 bis 2005 war ich gelegentlich bei Brainstore, der heute konkursiten Ideenfabrik in Biel, in verschiedenen Rollen tätig. Vom Tippen über das Weiterverarbeiten von Ideen, Gegenlesen und Überarbeiten von Verträgen oder gar Übersetzungen ins Englische und Deutsche aus verschiedenen Sprachen, kümmerte ich mich bald sehr tüchtig im Back-Office um ganz unterschiedliche Belange. Ein toller Ort zum Arbeiten und um Neues zu lernen.

Die Basis für mein Einkommen bildeten jedoch meine beiden Engagements bei der Solothurner Zeitung und dem Oltner Tagblatt, wo ich Ende 2002 meine Festanstellung beendet hatte, aber weiterhin regelmässig Abschluss- oder Sonntagsdienste machte. Bei der Solothurner Zeitung schrieb ich vermehrt wieder Sportartikel und machte auch hier regelmässig Tages- und Wochenenddienste.

Sportredaktor

Mai 2001 – Dezember 2002

Als Student hatte ich mich ein bisschen bekannt und vielleicht auch beliebt gemacht – beliebt genug, um vom Oltner Tagblatt als Vollzeit-Sportredaktor angeheuert zu werden.

Mitte 20 begann ich eine Vollzeitstelle als Sportredaktor in Olten. Neues Umfeld, altes Handwerk. Für mich war diese Stelle auch die Gelegenheit, mein Englisch-Studium abzubrechen und das Erlernte im Journalistik-Nebenfach auch in der Arbeitswelt einzubringen.

Es war schwieriger als angenommen. Ich trat in einer unterbesetzten Redaktion ein schweres Erbe in einem ungünstigen Zeitpunkt für einen Neuling an. Vor allen Dingen aber kristallisierte sich heraus: Ich wollte gar nie Sportjournalist werden. Ich war es geworden, weil ich Sport machte und schreiben konnte. Als freier Journalist war das einfacher als in einer Vollzeitstelle. 

Aber die Hektik an den Abschlussdiensten machte Spass. Und Wochenpläne entwerfen, Seiten gestalten und füllen und mit den Fotografen zusammenzuarbeiten, waren immer schöne Tätigkeiten.

Freier Mitarbeiter, Journalismus

1997 – 2001

Während meines Studiums kam ich per Zufall zum Sportjournalismus. Was mit kleinen Spielberichten anfing, wurde ein kleines finanzielles Standbein und eine Gelegenheit, auf mich aufmerksam zu machen.

Ich hatte die Kantonsschule mit der Matura verlassen und spielte in der Freizeit Fussball. Unsere Mannschaft brauchte einen Berichterstatter, und die Wahl fiel auf mich, weil mir das leicht fiel. Die lokalen Zeitungen wurden auf mich aufmerksam, weil ich die kurzen Texte schnell und einwandfrei lieferte. Fast zeitgleich boten mir die Solothurner Zeitung und das Oltner Tagblatt an, Sonntagsdienste in der Redaktion zu machen. Die Solothurner Zeitung war da bemühter, und für mich war Solothurn aufgrund der Zeit in der dortigen Kantonsschule ohnehin Orientierungspunkt. Unter der Woche pendelte ich danach nach Fribourg an die Vorlesungen, und am Wochenende schrieb ich Fussballberichte, ab und zu Features und Stories, und jeden zweiten Sonntag sass ich in der Redaktion und füllte zwei bis drei Seiten mit Regionalfussball.