Selbstständiger Webmaster und Texter

2007 – heute

In der Zeit nach dem Erdrutsch in den Lokalmedien studierte ich Soziologie und Politik. Das Studium finanzierte ich mir teilweise mit Websites und verschiedenen Textarbeiten.

Produkte:

  • Übersetzung der Website des IRM (Institut für Rechtsmedizin) Bern auf Englisch
  • Business-Plan für eine Versicherungsagentur
  • Konzept, technische Umsetzung und Betreuung eines Internet-Portals (Zugriffe: ca. 15 000 Besuche pro Monat)
  • Erstellung verschiedener Websites (Vereine, Künstler)
  • Kommunikationsberatung für Selbstständige

Einige Websites entstanden mit meinem Mitwirken. Ein eigenes Projekt erntete durchaus Erfolg: www.fussballnetz.ch, ein Portal für Regionalfussball, hat monatlich über 15'000 Zugriffe. Das Projekt entstand 2009 und ist mehrmals neu lanciert worden. Weiter machte ich Websites für Fussballvereine, Bars, Einzelfirmen, Künstlerinnen.

Neben Websites lieferte ich verschiedene Textarbeiten. Darunter fällt die Englisch-Übersetzung der Website des Instituts für Rechtsmedizin Bern. Detail am Rande: Der Slogan «Klarheit schaffen – in jedem Fall» stammt von mir. 

Kommunikation & Fundraising

März 2018 – Oktober 19

Als Verantwortlicher für Kommunikation und Fundraising habe ich von März 2018 bis September 2019 bei IAMANEH SCHWEIZ gearbeitet: Entwicklungszusammenarbeit, Mailings für Spendengewinnung und neue Wege der Kommunikation.

Mein Aufgabengebiet:

  • Betreuung der Website und Social Media, inkl. Foto und Video
  • Medienarbeit und Strategieentwicklung Kommunikation
  • Redaktion (Publikationen, Übersetzungen)
  • Fundraising (Private) und Strategieentwicklung

Bei IAMANEH bekam ich die Chance, das Fundraising für Private kennenzulernen. In der kleinen Organisation konnte ich auch ein paar neue Kommunikationsformen und -ideen einbringen. Insbesondere freute ich mich, erstmals Video-Interviews zu produzieren und hochzuladen. Ich durfte für das Filmfestival frauenstark! eine einfache Website zur Verfügung stellen, deren Kosten sich auf ein absolutes Minimum beschränken. Zum Ende meines Engagements lieferte ich ein vollständiges Newsletter-Konzept mit How-to-do, Zeitplan, Strategien und inhaltlichen Tipps. 

Redaktor (Verantwortlicher Medienarbeit), Grüne Schweiz

November 2013 – September 2016

In den drei Jahren bei den Grünen Schweiz habe ich drei Sachen entdeckt: Politische Kommunikation, professionelle Organisationsstrukturen, und die Politik der Grünen.

  • Koordination und Umsetzung der Kommunikation auf allen Kanälen (insbesondere Medienmitteilungen)
  • Begleitung und Überwachung der Prozesse und Abläufe der Kommunikationsmassnahmen
  • Social Media (Twitter/Facebook)
  • Übersetzungen und Koordination
  • Fotografie für Print und Social Media
  • Domainverwaltung und Technisches (u.a. Templates für den Online-Versand und personalisierte Newsletters)
  • Projektbegleitung Relaunch Website gruene.ch (Version 2015–19)

Die grossartige Erfahrung im Generalsekretariat der Grünen hat mich definitiv geformt und zum kompletten Kommunikationsfachmann gebildet. In einem hochprofessionellen Umfeld, unter grossem zeitlichem Dauerdruck und unter sehr hohen Anforderungen habe ich alles gelernt, was eine effiziente Organisation auf Top-Niveau lehren kann. Schade, dass für diese Stelle die Bachelor-Arbeit ins Wasser gefallen ist. Aber es hat sich jedenfalls gelohnt.

Schaltstelle für die Kommunikation der Grünen Fraktion

Als Redaktor war ich die Schaltstelle für die Umsetzung der fast gesamten Kommunikation der Grünen Fraktion nach aussen. Vor allen Dingen war ich für die Website und ihre Inhalte, die Medienmitteilungen und Newsletters sowie das vierteljährliche Mitgliederorgan «greenfo» verantwortlich. Für diese drei Arbeitsbereiche sicherte und koordinierte ich auch die Prozesse und Abläufe: Von der Botschaft zum professionellen Text in zwei Sprachen, auf allen Kanälen, gegebenenfalls mit Bild.

Ausserdem entwickelte ich mich in der Fotografie und Bildbearbeitung weiter und stellte mit der Einführung des neuen Corporate Designs die Templates für Medienmitteilungen und Newsletters bereit – sie dienten viereinhalb Jahre bis Mitte 2019. Ich bekam einen Einblick in ein cleveres Wissensmanagement-System und lernte den technischen Umgang mit Datenbanken für den gruppenspezifischen Versand unserer verschiedenen Newsletters.

Es war die beruflich mit Abstand wichtigste und lehrreichste Zeit, die härteste, aber auch die schönste, die mich rundum erfüllte. Geblieben sind beste Beziehungen und ein sehr breites Netzwerk innerhalb der Grünen in der gesamten Schweiz sowie persönliche Bekanntschaften bis hin zu Freundschaften in den Nationalrat hinein.

Freelancer in einer Ideenfabrik und in Lokalmedien

2003 – 2005

In der Ideenfabrik Brainstore bekam ich Gelegenheit, Neues auszuprobieren und zu lernen. Es sollte eine dauerhafte, vielseitige Bindung daraus entstehen. Dieses vielseitige Engagement ergänzte mein Pensum als freier Mitarbeiter des Oltner Tagblatts und der Solothurner Zeitung.

2003 bis 2005 war ich gelegentlich bei Brainstore, der heute konkursiten Ideenfabrik in Biel, in verschiedenen Rollen tätig. Vom Tippen über das Weiterverarbeiten von Ideen, Gegenlesen und Überarbeiten von Verträgen oder gar Übersetzungen ins Englische und Deutsche aus verschiedenen Sprachen, kümmerte ich mich bald sehr tüchtig im Back-Office um ganz unterschiedliche Belange. Ein toller Ort zum Arbeiten und um Neues zu lernen.

Die Basis für mein Einkommen bildeten jedoch meine beiden Engagements bei der Solothurner Zeitung und dem Oltner Tagblatt, wo ich Ende 2002 meine Festanstellung beendet hatte, aber weiterhin regelmässig Abschluss- oder Sonntagsdienste machte. Bei der Solothurner Zeitung schrieb ich vermehrt wieder Sportartikel und machte auch hier regelmässig Tages- und Wochenenddienste.

Sportredaktor

Mai 2001 – Dezember 2002

Als Student hatte ich mich ein bisschen bekannt und vielleicht auch beliebt gemacht – beliebt genug, um vom Oltner Tagblatt als Vollzeit-Sportredaktor angeheuert zu werden.

Mitte 20 begann ich eine Vollzeitstelle als Sportredaktor in Olten. Neues Umfeld, altes Handwerk. Für mich war diese Stelle auch die Gelegenheit, mein Englisch-Studium abzubrechen und das Erlernte im Journalistik-Nebenfach auch in der Arbeitswelt einzubringen.

Es war schwieriger als angenommen. Ich trat in einer unterbesetzten Redaktion ein schweres Erbe in einem ungünstigen Zeitpunkt für einen Neuling an. Vor allen Dingen aber kristallisierte sich heraus: Ich wollte gar nie Sportjournalist werden. Ich war es geworden, weil ich Sport machte und schreiben konnte. Als freier Journalist war das einfacher als in einer Vollzeitstelle. 

Aber die Hektik an den Abschlussdiensten machte Spass. Und Wochenpläne entwerfen, Seiten gestalten und füllen und mit den Fotografen zusammenzuarbeiten, waren immer schöne Tätigkeiten.

Freier Mitarbeiter, Journalismus

1997–2001, 2003–07

Während meines Studiums kam ich per Zufall zum Sportjournalismus. Was mit kleinen Spielberichten anfing, wurde ein kleines finanzielles Standbein und eine Gelegenheit, auf mich aufmerksam zu machen.

Ich hatte die Kantonsschule mit der Matura verlassen und spielte in der Freizeit Fussball. Unsere Mannschaft brauchte einen Berichterstatter, und die Wahl fiel auf mich, weil mir das leicht fiel. Die lokalen Zeitungen wurden auf mich aufmerksam, weil ich die kurzen Texte schnell und einwandfrei lieferte. Fast zeitgleich boten mir die Solothurner Zeitung und das Oltner Tagblatt an, Sonntagsdienste in der Redaktion zu machen. Die Solothurner Zeitung war da bemühter, und für mich war Solothurn aufgrund der Zeit in der dortigen Kantonsschule ohnehin Orientierungspunkt. Unter der Woche pendelte ich danach nach Fribourg an die Vorlesungen, und am Wochenende schrieb ich Fussballberichte, ab und zu Features und Stories, und jeden zweiten Sonntag sass ich in der Redaktion und füllte zwei bis drei Seiten mit Regionalfussball.

Ab 2003, nach meinem Engagement beim Oltner Tagblatt, blieb ich sowohl dieser Zeitung als auch der Solothurner Zeitung als freier Mitarbeiter erhalten, jedoch bei höherem Pensum und grösseren Verantwortungen.